WILLKOMMEN IN DER FREIHEIT
...DIE BESONDERE ART DES LERNENS

Die Schule der Zukunft

Ein Pilotprojekt, welches das klassische Schulsystem, mit dem wir alle gemeinsam aufgewachsen sind, aus den Angeln hebt: Die Schule der Zukunft. Ein Pilotprojekt, mit dem wir Erfahrungen sammeln - bis es soweit ist, dass Studierende und Lehrende gemeinsam entscheiden „wir wollen diese neue Schule. Eine Schule, die wirklich das persönliche Potential der Lernenden ausschöpft und frei setzt“. Einiges davon setzen wir an der Lazi Akademie bereits in die Praxis um.

 

Ich gebe dem staatlichen Schulsystem noch 6 Jahre

Dieser Satz stammt von dem bekannten Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther. Was uns erwartet und wie wir möglichst bald reagieren sollten, um ein Schulsystem zu etablieren, das die Potentiale und die vollen Ressourcen der Schüler nutzt, fördert und entfaltet, anstatt sie zu behindern, wird uns immer eindringlicher in der ganzen Welt von Menschen gezeigt, die es wissen müssen.

Bekannte Wissenschaftler und Forscher kämpfen für ein besseres Schulsystem

  • Dr. Carl Ransom Rogers (1902-1987)
  • Dr. Marshall B. Rosenberg
  • Prof. Dr. Gerald Hüther
  • Prof.Dr. Dr. Manfred Spitzer
  • Prof. Remo Largo
  • Sir Ken Robinson
  • Daniel Hunziker
  • Margy Whalley

Allen voran gab bereits in den 60er Jahren der berühmte Psychologe Carl Ransom Rogers den ersten Impuls für das, was heute Hirnforscher und Bildungs-Wissenschaftler durch Studien mit Millionen von Menschen bestätigen: „was wir in den Schulen machen, ist nicht gut“ - „wir rechnen nicht damit, dass unsere Politiker daran etwas ändern“.

 

„Lernen in Freiheit“ - Carl Ransom Rogers

Ingo Lazi ist seit seiner Jugendzeit Autodidakt. Schon während der Schulzeit bildete er sich im Selbststudium in Filmregie, Kamera, Schnitt, Medientechnik, Dramaturgie und Wahrnehmungspsychologie aus und begann bereits mit 18 Jahren erste Auftragsfilme für namhafte Kunden (u.a. Biosthetik Paris, Offenbacher Lederwarenmesse) zu produzieren. Schon sehr früh begann er, seine Erfahrungen und seine Kenntnisse in Seminaren und Workshops den Studenten der Lazi Schule und Teilnehmern von Profi-Seminaren weiter zu geben. Er unterrichtete jahrelang theoretische und praktische Themen und beschäftigte sich hierdurch intensiv mit der Pädagogik und Didaktik des Lehrens und des Lernens.

Instinktiv spürte er, dass das klassische frontale Unterrichten nach festgelegten Curricula nicht wirklich effektiv war. Die Bücher des Psychologen Carl Ransom Rogers waren für ihn wie eine Offenbarung, ein Spiegel, in welchem er seine eigene Art zu lernen wiedererkannte. Er erinnerte sich, auf welche Weise er das, was ihn wirklich interessierte, fast mühelos in sich aufsog und bis heute nicht mehr vergaß: Selbst gesteuertes und relevantes Lernen.

 

1981
Die erste Rogers Gruppe an der Lazi Akademie

Alles, was er in Rogers Büchern las, war für Lazi so etwas wie wie ein Déjà-vu-Erlebnis. Er hatte das, was Rogers schrieb, ja selbst erlebt. Er hatte auch erlebt, dass seine eigene Weise zu lernen mindestens 10 mal so effektiv war, wie das, was er im Gymnasium, also im staatlichen Schulsystem als „sinnvolles Lernen“ vorgesetzt bekam.

 

Lazi, der inzwischen aus seinen Selbststudien heraus das Berufsbild Mediengestalter / Mediendesigner entwickelte und als erste Medienausbildung Europas im Jahre 1979 an der Lazi Akademie etablierte, hatte nicht viel Mühe, eine seiner Mediengestalter-Klassen von der Richtigkeit der „Rogers-Lernmethode“ zu überzeugen, weil dieses Lernprinzip jedem Menschen von Natur aus angeboren ist und einfach nur wieder ins Bewusstsein der Lehrenden und der Lernenden gebracht werden muss.

 

Er gründete 1981 gemeinsam mit seinen Mediendesign-Studenten die erste Rogers-Gruppe an der Lazi Akademie in Stuttgart.

 

 

DAS NEUE LERNEN


Erste Erkenntnisse

Wer einmal versucht hat, junge Menschen, die mehr als 10 Jahre im klassischen Schulsystem ihre Zeit ver(!)bracht haben, innerhalb eines alternativen Lernystems zu selbstgesteuertem und verantwortlichem Lernen und Handeln zu bewegen, weiß, wie schwierig das manchmal sein kann. So viele Jahre fremd gesteuertes Lernen, so viele Jahre die Jagd nach Noten, Klausuren, Themenwechsel im Stundentakt ohne Rücksicht auf die Neigungen und die Tagesform des Schülers. So viel Lernen auf Prüfungen, sodass fast keine Zeit mehr bleibt, eigene Interessen zu verfolgen. Und so viel lernbehindernde Furcht, im Notensystem zu versagen.

 

Nimm ihnen nicht die Verantwortung

Drei Monate dauerte es, bis seine erste Rogers-Klasse an der Lazi Akademie durchstartete. Hätte Lazi nicht die Führung und Supervision einer mit dem Thema Rogers vertrauten Psychologin gehabt, hätte er schon in den ersten Wochen einen Fehler gemacht, der das gesamte Lernprojekt zunichte gemacht hätte: „man darf dem Schüler die Verantwortung für sein Lernen nicht wegnehmen. Weil ich Angst davor hatte, dass meine Studenten das Ziel des Semesters nicht erreichten und ich als Lehrender die Verantwortung dafür trage - so dachte ich - wollte ich immer wieder eingreifen und die Studierenden zum arbeiten motivieren“.

Lazis Supervisorin hielt ihn immer wieder davon ab mit den Worten: „Nimm ihnen nicht die Verantwortung. Du hast kein Recht dazu, erwachsenen Menschen ihre Autonomie einzuschränken“. Das waren eindrucksvolle Worte und Lazi ließ sich überzeugen.

 

Zehnfacher Lernerfolg

Obwohl schon so viel Zeit scheinbar vergeudet war, sprang nach ca. 8 (von 18) Semesterwochen der ersehnte Zündfunke über: Die Studenten übernahmen zuerst etwas zaghaft und dann immer sicherer und konsequenter die Steuerung und Organisation ihres Lernumfeldes. „Das Ergebnis am Semesterende war umwerfend. Es stimmte tatsächlich, was Rogers in seinen Büchern schrieb: der Lernerfolg sei 10 mal höher als im klassischen Schulsystem. Wenn ich das mit früheren Semestern vergleiche, die nach klassischem System, mit Frontalunterricht, Noten, Klausuren, einem starren Curriculum und lernen nach Stundenplan konfrontiert waren, dann stimmt es: 10-facher Lernerfolg - wenn nicht noch mehr!“

 

Der Lehrer in der Rolle des Lerncoach

Die Studierenden lernen viel besser und effektiver autodidaktisch ohne Frontalunterricht und ohne Noten. Der Lehrer ist nur noch gefragt, wenn Studenten nicht mehr aus eigener Kraft weiter kommen. Sie wünschen sich aber auch dann nur eine ganz konkrete und gezielte Unterstützung. Der Lehrer als steuernde, führende und vermittelnde Person muss seine Rolle neu überdenken. Stattdessen tritt seine Persönlichkeit als Coach in schwierigen Lernsituationen in den Vordergrund. 

 

LAZI MEDIEN Werbeagentur und die Rogers Gruppe

Aufgabenstellungen, Abgabetermine und Bewertungen, die von der Schule bzw. vom Lehrenden stammen, sind für den Schüler immer nur Staffage, unecht, proforma. Sie werden nur ernst genommen, wenn am Ende ein Notenzwang besteht. Mit relevantem Lernen hat das nichts zu tun. Auch selbstgestellte Themen ersetzen nicht die Anforderungen, welche die berufliche Wirklichkeit später ausmacht. Genau dieses Problem beschäftigte damals auch Carl Rogers. Leider gab es dazu von ihm keine weiteren Publikationen.

 

So gründete Lazi ein Unternehmen, das genau dieses fehlende Glied in der Kette ausfüllen sollte: relevantes Lernen. Echte Auftraggeber legen den Maßstab für Qualität und auch für die Zuverlässigkeit der Liefertermine fest. Da gibt es keine Diskussion und kein Schachern um Terminverlängerungen mit dem Lehrer. Kunden tolerieren keine Unzuverlässigkeit und sie erwarten professionelle Qualität.

 

Keine Simulation mehr, keine pro forma Aufgaben, keine abstrakten Bewertungen mit Noten, keine Prüfungen - alles steht und fällt mit der Zufriedenheit des Kunden. Für den Schüler ist das Relevanz pur. Er weiß genau, wann seine Arbeit gut ist.

 

Der CD (Creative- Artdirector) Lazi begleitet das Rogers-Team nicht als Lehrender sondern als Teil des Teams und als Coach, wenn der Student nicht von sich selbst aus weiter weiß. Der CD sorgt auch dafür, dass der Qualitätsstandard auf vollem Profi-Level liegt.

 

Kunden von LAZI MEDIEN werden über die Rogers Gruppe und die Kooperation mit der Lazi Akademie informiert und finden das in den meisten Fällen hochinteressant. Wenn zeit- oder fachkritische komplexe Aufträge die Möglichkeiten der Rogers Gruppe übersteigen, werden sie vom CD abgelehnt oder komplett von Profis, die ebenfalls für LAZI MEDIEN tätig sind, umgesetzt.











 

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